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Schätzungsweise für 10% der Treibhausgasemissionen ist die weltweite Textilindustrie verantwortlich und damit mehr als der komplette Flugverkehr. Frankreich hat nun ein Gesetz erlassen, das die Werbung für Fast Fashion stark einschränkt und für die chinesische Ultra Fast Fashion- Marke Shein nur noch auf deren eigener Website erlaubt.

Das Gesetz sieht eine Strafgebühr für Massenproduktion vor. Bis 2030 sollen auf jedes so produzierte Kleidungsstück 10€, max. 50% des Kaufpreises aufgeschlagen werden. Damit bekämpft ausgerechnet das Haute Couture-Land Frankreich als Erstes die Exzesse der Modeindustrie. Auch in Deutschland werden laut BMUV 40% der gekauften Kleidung nie oder nur selten getragen. Die Verbraucherzentrale appelliert deshalb, Kleidung länger zu tragen und beim Kauf Secondhand-Ware vorzuziehen oder bei Neukauf auf Label für „Fair Fashion“ und Umweltstandards zu achten. (Perspective Daily, 07.04.2024)

Immer beliebter werden Online- Secondhandshops, z.B. „Vinted“. Längst haben alle diese Alternativen zu Fast Fashion ihre Nische verlassen und bieten sehr attraktive Mode an. Und nicht zu vergessen - Gemeinsam Grün lädt im Frühjahr und im Herbst zu einer Kleidertauschparty ein. Denken wir um und nutzen die Vorteile, zu sparen und die Umwelt zu schonen.

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