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Einen echten Höhepunkt im Kirchenjahr konnte erleben, wer am Feiertag Maria Himmelfahrt in Glattbach dabei war. Der kirchliche Begriff „Hochamt“ könnte dafür stimmiger nicht sein.

„Die Bereiche, in denen die Erziehung stattfindet, sind verschieden: die Schule, die Familie, die Kommunikationsmittel, die Katechese und andere. Eine gute schulische Erziehung in jungen Jahren sät etwas aus, das ein Leben lang Auswirkungen haben kann. Ich möchte jedoch die zentrale Bedeutung der Familie hervorheben, denn 'sie ist der Ort, an dem das Leben, Gabe Gottes, in angemessener Weise angenommen und gegen die vielfältigen Angriffe, denen es ausgesetzt ist, geschützt wird und wo es sich entsprechend den Forderungen eines echten menschlichen Wachstums entfalten kann. Gegen die sogenannte Kultur des Todes stellt die Familie den Sitz der Kultur des Lebens dar.'“

vgl. Papst Franziskus, Laudato Si Nr. 213

„Etwas aus tiefen Beweggründen wiederzuverwerten, anstatt es schnell wegzuwerfen, kann eine Handlung der Liebe sein, die unsere eigene Würde zum Ausdruck bringt.“

vgl. Papst Franziskus, Laudato Si Nr. 211

Während das Glattbacher Roncalli-Zentrum zu einer modernen Begegnungsstätte umgebaut und erweitert wird, soll auch der integrierte Kirchenraum „St. Marien“ ein paar Verbesserungen erfahren.

„Die Erziehung zur Umweltverantwortung kann verschiedene Verhaltensweisen fördern, die einen unmittelbaren und bedeutenden Einfluss auf den Umweltschutz haben, wie die Vermeidung des Gebrauchs von Plastik und Papier, die Einschränkung des Wasserverbrauchs, die Trennung der Abfälle, nur so viel zu kochen, wie man vernünftigerweise essen kann, die anderen Lebewesen sorgsam zu behandeln, öffentliche Verkehrsmittel zu benutzen oder ein Fahrzeug mit mehreren Personen zu teilen, Bäume zu pflanzen, unnötige Lampen auszuschalten. All das gehört zu einer großherzigen und würdigen Kreativität, die das Beste des Menschen an den Tag legt.“

vgl. Papst Franziskus, Laudato Si Nr. 211

„Wenn jemand, obwohl seine wirtschaftlichen Verhältnisse ihm erlauben, mehr zu verbrauchen und auszugeben, sich gewohnheitsgemäß etwas wärmer anzieht, anstatt die Heizung anzuzünden, bedeutet das, dass er Überzeugungen und eine Gesinnung angenommen hat, die den Umweltschutz begünstigen. Es ist sehr nobel, es sich zur Pflicht zu machen, mit kleinen alltäglichen Handlungen für die Schöpfung zu sorgen, und es ist wunderbar, wenn die Erziehung imstande ist, dazu anzuregen, bis es zum Lebensstil wird.“

vgl. Papst Franziskus, Laudato Si Nr. 211

Der Einladung von Bischof Franz Jung zum „Tag der Ehejubilare“ am 4. Juli 2019 folgten auch sechs Ehepaare aus Johannesberg.

Nach einen Vorbereitungskurs, der sich über drei Abende erstreckte, wurden an diesem Wochenende in den Gottesdiensten die Urkunden überreicht, mit denen Bischof Dr. Franz Jung eine fünfjährige Beauftragung zum Austeilen der Kommunion in unserer Pfarreiengemeinschaft erteilte.

Am Sonntag, 14. 07. 2019 wurden in Johannesberg die neuen Ministranten eingeführt.

„Dennoch beschränkt sich diese Erziehung, die berufen ist, ein 'ökologisches Bürgertum' zu schaffen, manchmal darauf zu informieren und erreicht es nicht, Gewohnheiten zu entwickeln. Die Existenz von Gesetzen und Regeln reicht auf lange Sicht nicht aus, um die schlechten Verhaltensweisen einzuschränken, selbst wenn eine wirksame Kontrolle vorhanden ist. Damit die Rechtsnorm bedeutende und dauerhafte Wirkungen hervorbringt, ist es notwendig, dass der größte Teil der Mitglieder der Gesellschaft sie aufgrund von geeigneten Motivierungen akzeptiert hat und aus einer persönlichen Verwandlung heraus reagiert. Nur von der Pflege solider Tugenden aus ist eine Selbsthingabe in einem ökologischen Engagement möglich.“

vgl. Papst Franziskus, Laudato Si Nr. 211

Ich bin der Weg – die Wahrheit – und das Leben.

Die letzten Tage hatte es in sich: Walldürnwallfahrt, Bischof John zu Besuch, Jubiläum der Johannesberger Kirche, Firmung, 60 Jahre KAB Glattbach und Openair der Musiker zugunsten des Roncalli-Zentrums.

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