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25.03.2020 | 12:23 Uhr

Glattbach (POW) Sein Kunstwerk mit dem Titel „Winterauge“ hat der Bildhauer Markus Schmitt am Dienstag, 24. März, im Roncalli-Zentrum in Glattbach (Landkreis Aschaffenburg) installiert. Das Gebäude mit der angeschlossenen Sankt-Marien-Kirche wird gerade renoviert und soll ab Mai wieder der Öffentlichkeit zugänglich sein.

„Das bedeutet, dass die Unternehmen Gewinne machen, indem sie einen verschwindend kleinen Teil der Kosten einkalkulieren und tragen. Als ethisch könnte nur ein Verhalten betrachtet werden, in dem 'die wirtschaftlichen und sozialen Kosten für die Benutzung der allgemeinen Umweltressourcen offen dargelegt sowie von den Nutznießern voll getragen werden und nicht von anderen Völkern oder zukünftigen Generationen.'“

vgl. Papst Franziskus, Laudato Si Nr. 195

„Das Prinzip der Gewinnmaximierung, das dazu neigt, sich von jeder anderen Betrachtungsweise abzukapseln, ist eine Verzerrung des Wirtschaftsbegriffs: Wenn die Produktion steigt, kümmert es wenig, dass man auf Kosten der zukünftigen Ressourcen oder der Gesundheit der Umwelt produziert; wenn die Abholzung eines Waldes die Produktion erhöht, wägt niemand in diesem Kalkül den Verlust ab, der in der Verwüstung eines Territoriums, in der Beschädigung der biologischen Vielfalt oder in der Erhöhung der Umweltverschmutzung liegt.“

vgl. Papst Franziskus, Laudato Si Nr. 195

„Andererseits nimmt oft die wirkliche Lebensqualität der Menschen im Zusammenhang mit einem Wirtschaftswachstum ab, und zwar wegen der Zerstörung der Umwelt, wegen der niedrigen Qualität der eigenen Nahrungsmittel oder durch die Erschöpfung einiger Ressourcen. In diesem Rahmen pflegt sich die Rede vom nachhaltigen Wachstum in eine ablenkende und rechtfertigende Gegenrede zu verwandeln, die Werte der ökologischen Überlegung in Anspruch nimmt und in die Logik des Finanzwesens und der Technokratie eingliedert, und die soziale wie umweltbezogene Verantwortlichkeit der Unternehmen wird dann gewöhnlich auf eine Reihe von Aktionen zur Verbraucherforschung und Image-Pflege reduziert.“

vgl. Papst Franziskus, Laudato Si Nr. 194

Liebe Mitglieder des Vereines PAMOJA,

liebe interessierte Gäste an der EINE-Welt-Arbeit,

hiermit ergeht herzliche Einladung zur 6. Mitgliederversammlung des Vereins PAMOJA-Partnerschaft mit Ltiumbandyosi e.V. am Donnerstag, 02. 04. 2020 um 19.30 Uhr ins MGH Johannesberg.

Seit vier Jahren trägt der Roncalli e.V. Glattbach zur Neubelebung des Roncalli-Zentrums in Glattbach bei. Mehr als sechzig Mitglieder unterstützen die Vereinsziele mit ihren Förderbeiträgen. Auf diese Weise konnten  wichtige Impulse in der Planungs- und Umbauzeit gesetzt werden.

Bei allen, die Brillen für Kuba gespendet haben, bedankt sich Pater Mathias, Diener der Armen auf Kuba.

„Eine technologische und wirtschaftliche Entwicklung, die nicht eine bessere Welt und eine im Ganzen höhere Lebensqualität hinterlässt, kann nicht als Fortschritt betrachtet werden.“

vgl. Papst Franziskus, Laudato Si Nr. 194

Das Projekt Schwesternhaus wurde mit dem Abschlußbericht Ende 2019 formal abgeschlossen. Der Bericht ist in Englisch und enthält die wesentlichen Meilensteine, die Kosten mit zugehörigen Erklärungen, außerdem sind Bilder der wichtigen Bauabschnitte enthalten. 

„Es genügt nicht, die Pflege der Natur mit dem finanziellen Ertrag oder die Bewahrung der Umwelt mit dem Fortschritt in einem Mittelweg zu vereinbaren. In diesem Zusammenhang sind die Mittelwege nur eine kleine Verzögerung des Zusammenbruchs. Es geht schlicht darum, den Fortschritt neu zu definieren.“

vgl. Papst Franziskus, Laudato Si Nr. 194 

„Damit neue Leitbilder für den Fortschritt aufkommen, müssen wir das Modell globaler Entwicklung in eine andere Richtung lenken, was einschließt, über den Sinn der Wirtschaft und über ihre Ziele nachzudenken, um Missstände und Verzerrungen zu korrigieren.“

vgl. Papst Franziskus, Laudato Si Nr. 194.

„Wir wissen, dass das Verhalten derer, die mehr und mehr konsumieren und zerstören, während andere noch nicht entsprechend ihrer Menschenwürde leben können, unvertretbar ist. Darum ist die Stunde gekommen, in einigen Teilen der Welt einen gewissen Wachstumsrückgang zu akzeptieren und Hilfen zu geben, damit in anderen Teilen ein gesunder Aufschwung stattfinden kann.“

vgl. Papst Franziskus, Laudato Si Nr. 193

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