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Am Samstag, den 18. Januar 2020 fand der erste Kreativtag der Erstkommunionkinder statt. Gemeinsam starteten wir in der Johannesberger Pfarrkirche und machten uns mit den vielen Symbolen einer Taufe vetraut. Die Kinder waren eifrig dabei und sangen auch kräftig mit, als die Gitarre als Auflockerung immer wieder den Liedrug "Geh mit uns auf unserm Weg" anstimmte.

„Ein kreativerer und besser ausgerichteter Weg der Produktionsentwicklung könnte zum Beispiel die Tatsache korrigieren, dass es einen übertriebenen technologischen Einsatz für den Konsum gibt und einen geringen, um die unerledigten Probleme der Menschheit zu lösen; er könnte kluge und rentable Formen von Wiederverwertung, Umfunktionierung und Recycling schaffen; er könnte die Energieeffizienz der Städte verbessern und vieles mehr.“

vgl. Papst Franziskus, Laudato Si Nr. 192

Am 5. Januar 2020 gingen in unserer Pfarreiengemeinschaft rund 100 Kinder und Jugendliche als Sternsinger auf die Straßen. Sie brachten den Segen zu den Häusern und sammelten Spenden für Kinder in Not.

Seit Januar 2019 tritt die Initiative Gemeinsam Grün Laudato Si Johannesberg mit Filmabenden, Gesprächkreisen und Aktionen an die Öffentlichkeit. Das einjährige Bestehen begehen wir am Donnerstag, 23. Januar 2020 im MGH mit einem Abendessen, anschließend Filmabend und Diskussion.

„Wenn wir nicht engstirnig sind, können wir entdecken, dass die vielseitige Gestaltung einer mehr innovativen und weniger umweltschädlichen Produktion rentabler sein kann. Es geht darum, den Weg für andere Möglichkeiten zu öffnen, die nicht etwa bedeuten, die Kreativität des Menschen und seinen Sinn für Fortschritt zu bremsen, sondern diese Energie auf neue Anliegen hin auszurichten.“

vgl. Papst Franziskus, Laudato Si Nr. 191

Innerhalb der vergangenen acht Wochen hat das Spendenbarometer zugunsten des Roncalli-Zentrums einen beachtlichen Sprung gemacht. Es ist über Weihnachten von rund 31.000,- auf 50.000,- € gestiegen. Hier machen sich vor allem die vielen Stifter*innen bemerkbar. Damit kommt die Glattbacher Kirchengemeinde einen großen Schritt weiter. 120.000,- € gilt es, zu den Gesamtkosten beizutragen.

„Wir müssen uns jedoch davon überzeugen, dass die Verlangsamung eines gewissen Rhythmus von Produktion und Konsum Anlass zu einer anderen Art von Fortschritt und Entwicklung geben kann. Die Anstrengungen für eine nachhaltige Nutzung der natürlichen Ressourcen sind kein nutzloser Aufwand, sondern eine Investition, die mittelfristig andere wirtschaftliche Gewinne bieten kann.“

vgl. Papst Franziskus, Laudato Si Nr. 191

Die Glattbacher Kirchengemeinde wirbt zur Zeit um Stifter und Stifterinnen für die Erneuerung und Revitalisierung des Roncalli-Zentrums. Vom Sitzpolster in St. Marien, einem Stuhl für den zukünftigen Roncalli-Saal bis zur Beteiligung an der künstlerischen Ausstattung oder der Installation der Photovoltaikanlage: Zahlreiche Bürgerinnen und Bürger haben sich bisher dem Aufruf angeschlossen. Die Kirchenverwaltung bedankt sich auf das Herzlichste. Wer dies noch tun möchte: Katholische Kirchenstiftung Glattbach, IBAN DE82 7509 0300 0003 0275 70, LIGA eG

„Ist es realistisch zu hoffen, dass derjenige, der auf den Maximalgewinn fixiert ist, sich mit dem Gedanken an die Umweltauswirkungen aufhält, die er den kommenden Generationen hinterlässt? Innerhalb des Schemas der Rendite ist kein Platz für Gedanken an die Rhythmen der Natur, an ihre Zeiten des Verfalls und der Regenerierung und an die Kompliziertheit der Ökosysteme, die durch das menschliche Eingreifen gravierend verändert werden können.“

vgl. Papst Franziskus, Laudato Si Nr. 190

„'Die Umwelt ist eines jener Güter, die die Mechanismen des Markts nicht in der angemessenen Form schützen oder fördern können.' Wieder einmal ist es gut, eine magische Auffassung des Marktes zu vermeiden, die zu der Vorstellung neigt, dass sich die Probleme allein mit dem Anstieg der Gewinne der Betriebe oder der Einzelpersonen lösen.“

vgl. Papst Franziskus, Laudato Si Nr. 190

Mit der Feierstunde zur Erneuerung des Grundsteins wurde das Projekt „Revitalisierung des Roncalli-Zentrums“ in die jüngere Geschichte Glattbachs eingebettet. Unter Anwesenheit zahlreicher Gäste - darunter Landtagsabgeordneter Prof. Dr. Winfried Bausback und Bürgermeister Fridolin Fuchs - würdigten Pfarrer Nikolaus Hegler und Pastoraler Mitarbeiter Richard Rosenberger die aktuellen Baumaßnahmen. Sie knüpfen an dem ursprünglichen Gedanken der Gründungsgeneration um Pfarrer Franz Josef Stettler an und haben Räume zum Ziel, in denen sich Menschen mit ihrer Sehnsucht nach Gemeinschaft beheimaten können. Günther Steinbacher, Siegfried Herrmann und Heribert Englert brachten sich in emotionaler und engagierter Art und Weise als Zeitzeugen der ersten Grundsteinlegung im Jahre 1972 ein.

Stifterinnen und Stifter sind Menschen, die - über den familiären Rahmen hinaus - durch eine großherzige Gabe für die Gemeinschaft sorgen. Stifter*innen wissen, dass selbstloses Geben glücklich macht und etwas Bleibendes schaffen kann.

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