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14.03.2021 - 4. Fastensonntag - Lächle doch mal! Freust du dich denn gar nicht? Dir kann man aber gar nichts recht machen!

Solche Sätze lieben wir nicht. Denn wir wissen: Freude lässt sich einfach nicht befehlen. Furchtbar der eingeredete Zwang, immer gut drauf sein zu müssen.

Wir wissen aber auch, welch beglückendes Gefühl es ist, sich richtig und von ganzem Herzen zu freuen. Echte Freude beflügelt das Leben.

Am kommenden Sonntag Laetare, was nichts anderes als „freu dich“ heißt, steht die Frage im Raum: Hilft mir mein Glaube zu mehr Lebensfreude? Martin Luther hat einmal gesagt: „Freude, der Doktorhut des Glaubens“.

Heute möchte ich einmal vorstellen, welche konkreten Anregungen Glücksforscher für mehr persönliche Lebensfreude Menschen von heute gegeben haben.

Coca Cola nennt sie die Top 10 für mehr persönliche Lebensfreude #einfachhappy:

  1. Die „gefühlte“ Familie: Die neue Art von Familie ist die „Framily“ – frei gewählte Beziehungen aus Gleichgesinnten, Freunden und Familienmitgliedern. Familie ist heute dort, wo Liebe, Fürsorge und echtes Interesse sind.
  2. Mehr Muße statt Muss! Freizeitgestaltung wird mit Selbstoptimierung verwechselt: Finden Sie eine Balance zwischen Aktivität und Regeneration – und Zeit für pures Nichtstun!
  3. Entscheidungen treffen macht glücklich. Wer nach Selbstverwirklichung strebt, muss lernen, die richtige Wahl zu treffen. Auf diese Weise geben wir auch der Angst, etwas zu verpassen – keine Chance.
  4. Sei du selbst! Wer bin ich und was will ich? Definieren Sie Ihre Ziele und behalten Sie diese im Auge! Auf diese Weise bleiben Sie authentisch – das macht lebensfroh!
  5. Schau deinem Gegenüber in die Augen! Und nicht aufs Display. Face-to-Face hat Vorrang. Wenn wir uns dann aber tatsächlich wiedersehen, ist der Blick aufs Handy ein No-go. Konzentration und Achtsamkeit empfehlen die Happiness-Experten.
  6. Mein Kollege, mein Freund. Wir geben unsere Identität nicht am Empfang ab, sondern suchen uns im Job Gleichgesinnte, wählen Unternehmen nach ihren Ideen und Werten aus. Dadurch empfinden wir Arbeit als sinnstiftend – ein Schlüssel zu mehr Lebensfreude.
  7. Vorsicht, Prinzessin-auf-der-Erbse-Syndrom! Mit den Möglichkeiten steigen unsere Ansprüche. Folge: Wir sind nie zufrieden. Die Happiness-Experten aber erinnern uns daran: Zufriedenheit ist die Königsdisziplin der Lebensfreude.
  8. Öfter mal die Perspektive wechseln! Wer sich sagt „Das geht NOCH nicht“ statt „Das geht nicht“ gelangt mit Gelassenheit und Selbstbewusstsein ans Ziel.
  9. Du darfst Fehler machen! Karrieren und Lebenswege sind heute nicht mehr so gradlinig wie früher. Gestehen Sie sich auch mal Fehler zu, schließlich können wir aus diesen auch lernen.
  10. Einfach mal loslassen! Diese Fähigkeit müssen wir mehr üben: Sich treiben lassen, in Gelassenheit üben, Optionen ausblenden und in der Gegenwart leben!

Glauben Sie mir, mit diesen Top 10 soll keine Coca Cola Werbung betrieben werden. Aber diese ganz konkreten Anweisungen zu mehr Lebensfreude haben mich wieder einmal fragen lassen: Hilft mir mein Glaube zu mehr Lebensfreude?

Einen gesegneten Sonntag Laetare wünscht Diakon Alexander Fuchs

 

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